• Mechthild Reitz

Erster Auftritt bei den Weltreiterspielen in Tyron - ein Einstand nach Maß - Dalera BB liegt in Führ


Erster Auftritt bei den Weltreiterspielen in Tyron

- ein Einstand nach Maß -

des Züchters unfassbarer Traum beginnt!

Wir zitieren den St. Georg:

..."::::Schon als die elfjährige Trakehner Stute Dalera (Z: Silke Druckenmüller) in das Hauptstadion kam, hatten sich die Reihen gefüllt. Zumindest auf der Teilnehmertribüne überwog auf einmal die Fabe rot. Die Teamshirts der deutschen Mannschaft, vor allem die Buschmannschaft, bevölkerten das Stadion zusätzlich. Damit waren vielleicht 250 Zuschauer in dem Rund, das mehr als 10.000 Zuschauern Platz bietet.

„DALERA WAR VON ANFANG AN COOL“Jessica von Bredow-Werndl wirkte fokussiert.

Sie ließ Dalera noch einmal in einer Piaffe-Pirouette antreten. Da war die Glocke zum Start bereits erklungen.

Nervös sei sie heute morgen beim Aufwachen noch nicht gewesen, erster WM-Start des Lebens hin oder her. „Ich habe mir die ersten zwei angeschaut, zusammen mit meinem Bruder Benni, da habe ich dann schon so ein Kribbeln am ganzen Körper gespürt. A

ber ich habe mir dann gesagt, wie viele jetzt gerne in meiner Haut stecken würden.“ Daraus, so sagt die Reiterin aus Aubenhausen, habe sie Kraft geschöpft.

Die Grußaufstellung zählt zu den Lektionen, bei denen noch „Luft nach oben ist“.

Nicht hundertprozentig ausbalanciert stand die Easy Game-Tochter. Aber dann. Schon der erste kraftvolle starke Trab machte deutlich, was die weit kreuzenden Trabtraversalen nach rechts und links unterstrichen.

Hier ist kein Paar am Start, das nur „Dabeisein ist alles“ als Motto hat.

Es folgte ein sehr gutes, ausbalanciertes Rückwärtsrichten, flüssig, willig und sicher in der Anlehnung (7,4).

Eigentlich gab es nur einen Zittermoment in der Prüfung. In der ersten Piaffe. Die ersten acht Tritte, sahen noch gut aus. Doch dann verzögerten sich die Bewegungen. „Mein Fehler, ich hatte sie am Schenkel gut vorbereitet, aber dann war ich einen Tucken zu lange mit der Hand dran“. Damit gab es „nur“ eine 7,0 in der Lektion, in der die Trakehner Stute doch eigentlich punkten kann. Trotzdem zeigte die Anzeigentafel mit dem Resultat des laufenden Ritts noch über 75 Prozent zu diesem Zeitpunkt an.

Das Punkten ging weiter: Starker Schritt (7,6), gute Passage. Dann die zweite Piaffe. Die gelang um Klassen besser als die erste.Das war mir wichtig, dass ich in der Prüfung zeigen konnte, wie gut Dalera piaffieren kann.Die Richter haben das verstanden, 7,6 für die zweite Piaffe. A

Auch die Serienwechsel gelangen sicher. Die zweite Galopppirouette war sicherlich eine der besten, die die im Grand Prix Sport noch recht unerfahrene Dalera bislang im Turnierviereck gezeigt hat. Mit einer fleißigen, gut gesetzten Piaffe – der besten der bisherigen Prüfung – beendete das Paar sein Grand Prix-Debüt. 76,677 Prozent bedeuteten die Führung nach den ersten 16 Startern!...."....

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