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  • Mechthild Reitz

Das GP-Programm: Was ist es? Kriterien 2021

In den letzten Tagen erhielten einige von Ihnen Einladungs- bzw. Informationsschreiben des Trakehner Verbandes über die Stuten

des GP-Programms 2021.


Die betroffenen Züchter erfüllt es oftmals (und auch zu recht) mit einem gewissen Stolz, dass die eigene Stute eine wichtige Stütze für den Zuchtfortschritt im Trakehner Verband darstellt.



Was ist aber eigentlich das GP-Programm?



Einer der wichtigsten Faktoren für den Zuchtfortschritt ist die gezielte Auswahl der Elterntiere für die Anpaarung unter Berücksichtigung ihrer unterschiedlichen wertbestimmenden Eigenschaften. Der Ansatz dieses neuen Zuchtprogramms ist die Stutenbasis. Es sollen nicht Stuten für bestimmte Hengste gesucht werden, sondern Hengste für bestimmte Stuten.

Die Pferdezucht ist heute mit so hohen Kosten verbunden, dass das züchterische Experimentieren im Gegensatz zu früheren Zeiten unwirtschaftlich sein kann und die damit verbundenen Risiken dem Einzelzüchter nicht zumutbar sind. Die öffentliche Hand hat kein Geld und deshalb muss die Initiative vom Verband ausgehen. Aber der alte Leitsatz, „die Qualität kommt aus der Quantität“, hat heute nur noch bedingt Bedeutung. Für die Trakehner Zucht gilt, dass aus einer kleiner werdenden Population eine größer werdende Qualität erwachsen muss.




Die Auswahl der Stuten erfolgt nach drei Kategorien


I. Nachkommenleistung (mit der genetisch höchsten Aussagekraft), II. Eigenleistung und III. V